HIGHLIGHTS

>>> Stumpfes zu Gast auf Schloss Fachsenfeld, 10. Juli 2019 um 20 Uhr <<<

Dass die Stumpfes an ihrer Heimat hängen, hieße ja Eulen nach Athen tragen.
Und da Athen bekannterweise ordentlich weit weg ist, spielen die vier Herren lieber -wie jedes Jahr- auf Schloss Fachsenfeld. „Nix wie no!“ lautet das derzeitige Tourmotto, und das sollte das verehrte Publikum wörtlich nehmen, denn der Wunsch, diese besondere Kapelle live zu erleben, wächst zurzeit stetig. „Skrupellose Hausmusik“ wie immer bei Kaiserwetter.

„Ebbas scheeners gibt‘s schier net. Do kentsch grad greina kentsch do.“
Wie immer werden die Stumpfes von einem erlesenen Gast ihrer Wahl ergänzt.
Dieses Jahr handelt es sich dabei um einen etwas reiferen Newcomer – und doch einen langjährigen Freund und Weggefährten: Kein geringerer als Alt-OB Ulrich Pfeifle wird an diesem Abend aus dem lokalpolitischen Nähkästchen plaudern und lesen.
Wem das alles noch nicht überzeugend genug sein sollte: Eine „große Überraschung“ wird es auch noch geben…

Karten sind erhältlich im Schloss Fachsenfeld 07366-923030, Tourist Info AA-GD-Ellwangen-HDH sowie bei allen Reservix Vorverkaufsstellen:

>>>Ernst Mantel mit seinem Soloprogramm zu Gast auf Schloss Fachsenfeld 12. Juli 2019, 20 Uhr <<<

(pm). GELL! heißt das Programm und schon wird klar: Hoppla, Schwabe! Genauer gesagt: Liedermacher, Komödiant und Schwabe. Und „Schwäbisch in Höchstform“ nennt auch die Kritik Ernst Mantels Lieder und Alltagsszenen. „Dazu noch sauluschtig!“, (anonyme Zuschauerin nach einer Vorstellung: „Herr Mantel! Ich hab Tränen gheult!“) Mantel spielt mit Sprache und Dialekt wie kaum ein anderer und dies mit offensichtlicher Lust sowohl am Hintergründigen als auch Banalen, sodass die Grenzen manchmal zu verschwimmen drohen. Er ist zudem genauer Beobachter mühevoll versteckter Schwächen, ein Zwischen-den-Zeilen-Leser und sprachjongleur im Herrn und, wie er von sich selbst sagt, „getrieben von einem unbändigen Hang zu Neigungen.“ „Ein Leben ohne Humor ist zwar möglich, aber nicht erstrebenswert. Dass es dabei unterschiedlichste Humöre gibt ist nachrangig. Ob hochgradige Blödsinne oder o ́bachene Unfüge, Hauptsache nicht völlig humorlos oder verklemmt!“ (Zitat aus einem aktuellen Selbstgespräch) Im Vorteil sind laut Mantel diejenigen, die zur Selbstironie fähig sind. Warum?
Dieser Nachweis soll in „GELL!“ geführt werden, anhand von Begegnungen mit allerlei Rechthabern und Rausschwätzern, Rumgoschern und liebenswürdigen Spruchbeuteln, wohlmeinenden Siachen, impertinenten Seegockeln und halbschürigen Hasenschädeln.
Zu Wort kommen neben dem Homo Pfiffikus auch der Homo Gschicktle und Schläuchle, ebenso Menschen und Mitmenschinnen, die „bloß in nix neikommen“ wollen, sowie LifestylepolizistInnen, die stets haargenau wissen, „was geht“, was „aber auch so was von gar nich ́ geht, GELL!“

Karten sind erhältlich im Schloss Fachsenfeld 07366-923030, Tourist Info AA-GD-Ellwangen-HDH sowie bei allen Reservix Vorverkaufsstellen:


>>>Themenführung Gemessene Zeit (nächster Termin 19. Mai / 13:30)<<<

Erst vor etwa 700 Jahren begannen die Menschen sich selbst der Zeit zu bemächtigen, schufen kleinere Zeiteinheiten, erfanden die mechanische Uhr. Die damaligen Fortschritte der Zeitmessung bewirkten einen geradezu fundamentalen Umbruch. Heute steht uns die genaue Zeit praktisch ständig aus vielerlei Quellen zur Verfügung.
Vor etwa 200 Jahren hat sich die Stuttgarter Familie der Freiherren von König auf dem ehemaligen Besitz der Woellwarths in Fachsenfeld ihren Sommersitz geschaffen. Wenn man heute durch die wunderbaren Räume geht, könnte man meinen, die Familie habe eben erst ihre Wohnung verlassen.
Möbel aus verschiedenen Epochen, viele Bilder von teils berühmten Malern, die Familiengeschichte über vier Generationen, Geschirr, Bücher, Technik und viel Persönliches bilden die unterschiedlichen Interessen der Freiherren ab.
Fast würde man meinen, die Zeit sei stehen geblieben. Wenn da nicht die Uhren wären. In allen Räumen entdecken wir mechanische Zeitmesser, die mehr sind, als eine Uhr. Das verwendete Material, die Uhrwerke, geradezu kunstvolle Gehäuse, wunderbare Schlagwerke, machen die Uhren zu Kunstwerken.
Im Winter und Frühjahr 2016 wurden die Uhren restauriert und wieder gangbar gemacht, damit die mechanischen Wunderwerke ihrer Funktion im Hause der Freiherren von König wieder nachgehen können: Die Zeit anzeigen und den Besuchern etwas über die ehemaligen Bewohner aussagen: Über ihre Sammelfreude, ihr Kunstverständnis, ihre Liebe zu Details, ihre technischen Vorlieben, die Gestaltung der Wohnräume.

 

>>>Themenführung Der Baron als Tüftler und Erfinder (nächster Termin 16. Juni / 13:30)<<<

Schon  Anfang der dreißiger Jahre beschäftigte sich Baron Reinhard von  Koenig- Fachsenfeld mit der Frage: Wie kann  ein Auto bei gleicher PS-Zahl und gleichem Hubraum schneller werden und dabei noch spritsparender sein…? Eine moderne Auffassung, die  unserer Tage entsprungen sein könnte. Damit schaffte Baron Reinhard  1932  die Voraussetzung für den ersten Sieg eines deutschen Rennfahrers – Manfred von Brauchitsch – über den legendären Rudolf Caracciola.

Mit dem Entwurf eines Doppelrumpfwagens  (cw-Wert 0,24) und der Veröffentlichung seiner theoretischen Erkenntnisse  fanden die  Arbeiten  des Baron auf dem Gebiete der Aerodynamik in den Nachkriegsjahren seinen Abschluss. Einholmleiter, Steckbaukasten und Getriebeachsen waren in Folge sein Thema, Getriebeachse vor allem und wieder eine Frage: wie bekomme ich die Antriebskraft bei geringem Eigengewicht auf die Straße mit hoher Zugkraft…

Die Anhänger-Triebachse ward geboren…Eine Weltsensation für die Landwirtschaft mit ihren 20-PS- Traktoren in PS-armer Nachkriegszeit…

 Tauchen sie ein in die Erfindungswelt eines weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannten adligen Erfindergenies. Erleben Sie live ( Videovorführung) das legendäre   Autorennen  auf der  Avus 1932 in Berlin. Lassen Sie sich von dem packenden  Wettkampf zwischen  Rudolf Caracciola und Manfred von Brauchitsch, einem Kampf zwischen alter Technik und moderner aerodynamischer Stromlinienform,  faszinieren.


>>>Themenführung Frauenzimmer (nächster Termin 26. Mai / 13:30)<<<

Selbstverständlich spielten auch in der Familie von Koenig über vier Generationen die Frauen eine sehr große Rolle.
Allerdings nutzten oder bewohnten sie den Sommersitz Schloss Fachsenfeld meist als Besucherinnen oder Gäste. 
Zum einen, weil die Anlage oberhalb des Kochertals nur als Majoratsbesitz auf der männlichen Linie, also vom Vater an den Sohn vererbt werden konnte.  Zum anderen, weil die Damen des Hauses bis in die 1950er Jahre selbst Eigentümerinnen von Schloss Großsachsenheim waren.

Bei der Sonderführung betreten Sie die Gästezimmer im zweiten Stock  von Schloss Fachsenfeld, die ansonsten nicht zugänglich sind. Hier lernen  Sie die Lebensgeschichten von Charlotte, Anna,  Helene,  Alice und Olga von Koenig kennen und machen eine kleine Zeitreise in längst vergangene Tage.


>>>Ausstellung „Vom Abbild zur Impression“<<<

In einer nie dagewesenen Vielfalt und Fülle brachte das 19. Jahrhundert die unterschiedlichsten Kunststile hervor. Dies war im Wesentlichen das Ergebnis einer vielschichtigen Entwicklung in der Folge von Aufklärung und Französischer Revolution.
Mit der Entmachtung von Königen, Adel und Klerus wuchs der Anspruch jedes Einzelnen Bürger- und Menschenrechte, auf Freiheit. Neue Erkenntnisse und Erfindungen in den Naturwissenschaften und der Technik bestimmten die zum Teil rasanten wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen.

Auch in der Kunst aus Süddeutschland, bestimmt durch den Einfluss der Akademien in Stuttgart, Karlsruhe und München, spiegelt sich diese Zeit mit Ihrer gesellschaftlichen Verunsicherung und ihrer Offenheit für Neues. Die gezeigten Arbeiten stammen alle aus privaten Sammlungen und waren in der Öffentlichkeit noch nicht zu sehen.

Die diesjährige Frühjahrs- und Sommerausstellung „Vom Abbild zur Impression – die Vielfalt der süddeutschen Malerei 1810 – 1900“ hat am Samstag von 13:00 – 17:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 – 17:00 Uhr geöffnet.

ÖFFNUNGSZEITEN / TERMINE

Schloss
Samstags, 13:30 Uhr
Sonntags, 11:30 Uhr

Gruppenführungen wochentags (außer Montags) auf Anfrage 

Park:
Samstags, 15:30 Uhr
Sonntags, 14:00 Uhr

Gruppenführungen wochentags (außer Montags) auf Anfrage

Öffnungszeiten Ausstellung:
Samstags, 13:00 – 17:00 Uhr
Sonntags, 11:00 – 17:00 Uhr

Gruppenführungen wochentags (außer Montags) auf Anfrage

Öffnungszeiten Schlosscafé:
Sonntags, 12:30 – 18:00 Uhr

Stiftung

Schloss Fachsenfeld

Am Schloss 1
73434 Aalen-Fachsenfeld

Kontakt

Telefon
07366-923030
E - Mail
info@schloss-fachsenfeld.de

Schloss Fachsenfeld
Am Schloss 1
73434 Aalen-Fachsenfeld